Archiv für den Monat: Oktober 2018

„Wolkige Kommunikation“? Nein, wolkiger Kommentar!

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Der Kommentar von Jan-Martin Wiarda im ZEIT-Campus-Brief vom 4.10.2018 und in seinem Blog kann nicht unwidersprochen bleiben. Die Art und Weise, wie Wiarda die Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2018 und der Befragung Carsten Könneckers (Karlsruhe) der Teilnehmer der Lindauer Nobelpreisträgertagungen interpretiert, ist nicht angemessen. Die Konsequenzen, die er daraus für die Wissenschaftskommunikation fordert, sind schlicht falsch.

Wiarda verweist darauf, dass zwar 54 Prozent der Menschen in Deutschland Wissenschaft und Forschung vertrauen, meint aber „allerdings schlucken“ zu müssen, weil Dreiviertel der Befragten „sagen, dass die Orientierung am Gemeinwohl zu den Eigenschaften eines guten Wissenschaftlers“ gehörten, aber dass nur 40 Prozent glaubten, dass Wissenschaftler tatsächlich zum Nutzen der Gesellschaft forschten. Wiarda meint darin, eine langfristig gefährliche Kluft für die Akzeptanz freier Forschung sehen zu müssen.  „Wolkige Kommunikation“? Nein, wolkiger Kommentar! weiterlesen

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